Lebenslauf

  • seit 2024: Professorin für Deutsch als Zweitsprache und sprachliche Bildung, Institut für Germanistik, Universität Osnabrück.
  • 2018-2024: Akademische Rätin am Centrum für Mehrsprachigkeit und Spracherwerb (CEMES), Universität Münster.
  • 2015-2018: Lehrkraft für besondere Aufgaben, Bereich Didaktik der deutschen Sprache, Universität Osnabrück.
  • 2010-2018: Promotionsstudium am Bereich Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, Universität Duisburg-Essen. Betreuung: Prof. Dr. Katja Cantone (Duisburg-Essen), Prof. Dr. Christoph Schroeder (Potsdam).
  • 2010-2014: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bereich Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, Universität Duisburg-Essen.
  • 2007-2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Literacy Acquisition in Schools in the Context of Migration and Multilingualism“, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), Universität Osnabrück.
  • 2002-2008: Studium der Literatur- und Sprachwissenschaft an der Universität Osnabrück.

Projekte:

HSU-Interregio: Herkunftssprachlichen Unterricht interdisziplinär und interregional erforschen, entwickeln, vernetzen

Verbundprojekt gemeinsam mit Dr. Erkan Gürsoy (Institut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, Universität Duisburg-Essen) und Dr. Till Woerfel (Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, Universität zu Köln)

Förderung: BMBF
Förderzeitraum: seit 2023

Ziel des Vorhabens ist die Zusammenführung interdisziplinärer und interregionaler Zugänge zu den in Deutschland gesprochenen Herkunftssprachen und zu herkunftssprachlichem Unterricht (HSU) durch eine Veranstaltungsreihe, die die Perspektiven, Erkenntnisse und Bedarfe von Forschung und Unterrichtspraxis eng miteinander verzahnt. Hierzu wird eine Veranstaltungsreihe durchgeführt, die in drei Präsenztagungen Wissenschaftler*innen in Qualifizierungsphasen aus unterschiedlichen Disziplinen mit Fachexpert*innen zu Herkunftssprachen und HSU zusammenbringt. In drei darauf aufbauenden Praxis-Workshops diskutieren die Teilnehmenden ihre Qualifikationsarbeiten mit HSU-Lehrkräften und Vertreter*innen der Bildungsadministration und gestalten anwendungsorientierte Workshops. Die Veranstaltungsreihe wird durch daraus hervorgehende Publikationen und Maßnahmen der Wissenschaftskommunikation abgerundet.


Sprachliche und religiöse Bildung in migrantischen Selbstorganisationen

gemeinsam mit Dr. Yauheniya Danilovich (Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Münster)

Förderung: Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung
Förderzeitraum: 2023-2024

Das Projekt befasst sich mit non-formalen Bildungsangeboten in migrantischen Selbstorganisationen, entstanden im Kontext der Religionsausübung. Geplant ist eine deskriptive Abbildung des Status quo non-formaler Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche hinsichtlich der sprachlichen und religiösen Bildung sowie ihrer lntersektionalität. Durchgeführt wird eine fragebogengestützte Erhebung in russisch-orthodoxen Gemeinden in Deutschland, die auf die Erfassung der strukturellen Gegebenheiten, der (religions-) pädagogischen Zugänge und der sprachbildenden Ausrichtung der Sonntagsschulen hinzielt. Da in diesen Angeboten zunehmend geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine unterrichtet werden, soll zudem den hierdurch veränderten Anforderungen an die Unterrichtspraxis nachgegangen werden.